Summer Breeze Festival, 13. 15. August 2009 in Dinkelsbühl

Summer Breeze Festival

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Anreise
Das Summer Breeze startete für mich am Mittwoch um 07:00 Uhr am Zürcher Hauptbahnhof. Mit Rucksack und einem "Teni" Bier besammelten wir uns beim Treffpunkt. Mit einem eher rustikalen Ersatz-ICE fuhren wir nach Stuttgart. Dort war das erste Ziel eine gelbe Rauchermarkierung und die Vernichtung einiger Zigaretten. Im Zug nach Crailsheim war der Anteil an Festivalbesuchern bereits gestiegen. Mit einigen Deutschen, welche es sich im Fahrradwagen gemütlich machten, tauschte ich auch eines meiner letzten Feldschlösschen gegen eines Ihrer Biere ein. Der Tausch lohnte sich allemal, auf Werbung an dieser Stelle muss ich leider verzichten, da ich keine Ahnung mehr habe, wie das Bier hiess. In Crailsheim war Warten angesagt und dies mit gefühlten 500 Personen und ebenfalls gefühlten 40 Grad. Mit dem Bus wurden wir schliesslich nach Dinkelsbühl gebracht wo wir uns im nahe gelegenen REWE mit Alkohol versorgten. Da wir keine Lust hatten weiter zu Warten auf en total überfüllten Shuttlebus, leisteten wir uns den Luxus eines Taxis zum Campinggelände. Auf Campground F wurden die Zelte aufgeschlagen und das Summer Breeze konnte losgehen.

Mittwochabend

Unter dem Pavillon wurde zuerst einiges an Alkohol vernichtet. Relativ schnell kam ich mit deutschen Nachbarn ins Gespräch und wie gewohnt verstand man sich prächtig. Rechtzeitig zu Powerwolf begab ich mich ins Partyzelt, um 00:15 Uhr legten diese los. Souveräne und äusserst unterhaltsame Show, welche mich sogar zum Crowdsurfen verleiten liess, sehr gerne wieder! Nachher genehmigte ich mir noch ein paar Bierchen auf dem Festivalgelände, im Anschluss durchforstete ich den Campground nach sonstigen Bekannten. Bei einem netten Schweizer Camp wurde schliesslich das nächtliche Gelage ausgerufen, so dass ich die erste Nacht in einem Campingstuhl und nicht in meinem Zelt verbrachte.

Donnerstag

Den Morgen nutzte ich zur Regeneration und natürlich zum auffinden meines Zeltes. Mit unseren Deutschen Nachbarn gings weiter mit allgemeiner Biervernichtung. Erst um zirka 17:30 Uhr schaffte ich es aufs Festivalgelände. Die letzten paar Songs von Equilibrium konnte ich mir gerade noch anhören und sehen, wenn auch von weiter Hinten. Zu J.B.O. war ich dann im vorderen Teil vor der Mainstage vertreten. Einfach Sensationell was uns hier geboten wurde, wenn auch kritische Stimmen zu vernehmen waren, war ich absolut überzeugt von den Verteidigern des wahren Blöedsinns. Ich freu mich auf deren Auftritt im Z7 im November! Später standen Ralph und Wolfram für ein Interview Gerade, wobei Ralph meist abgelenkt wurde, dafür Wolfram um so mehr zu Erzählen wusste. Das Interview findest du unter "Audio". Von weiter hinten und mit einem etwas "ausrangierten" Kollegen hörte ich noch bei Cantus Buranus rein, welche mich aber nicht endgültig überzeugen konnten. Nach Mitternacht ging es noch auf die Jägermeister Hochsitzbar, von welcher ich schon am Wacken Open Air gebrauch machten durfte. In der Dunkelheit ist die Aussicht zwar nicht so gewaltig, aber dennoch eine Fahrt wert.

Freitag

Heute entschieden wir uns, das Flussfreibad in Dinkelsbühl aufzusuchen. Neben der äusserst wohltuenden Abkühlung genossen wir Currywurst und gekühltes Mineralwasser. Natürlich auch Bier, aber zwischendurch geniessbares Mineralwasser zu finden, war ebenfalls eine wohltuende Abwechslung. Von Schandmaul hörte ich, zurück beim Festivalgelände, noch einen Teil. Wie bei Schandmaul-Gigs üblich, war die Stimmung grandios. Dann aber betrat die (für mich) Band des Tages die Stage. Sabaton, welche ich in der Schweiz noch in einer 100 Personen Venue sehen durfte, heizten hier dem gesamten Festival mächtig ein. Wunderbarer auftritt von einer Band, von welcher man nichts anderes erwartet hätte.

Samstag

Immer mehr nagte das Festival an meinen Energiereserven, immer noch mit Wackennachwirkungen gleich ins nächste Festival zu starten hat es schon in sich. Eine Band wollt ich mir aber unbedingt ansehen, also torkelte ich mit Müh und Not vor die Stage. Volbeat starteten den Gig und allen Zweifeln zum Trotz fand ich sie richtig geil. Mental bei der Sache, körperlich am Ende, genoss ich ihren Auftritt dennoch. Alles in allem war das Summer Breeze ein absolut gelungenes Festival, jedoch ist meine Körperliche Verfassung anderer Meinung. Aber für ein gutes Fest kann man dies auch mal getrost ignorieren und zum Abschluss sagen: Bis zum nächsten Jahr, Dinkelsbühl!

Audio

An dieser Stelle werden Audiobeiträge veröffentlicht.

Fotos

Die Fotos zum Event findest du hier.